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Parodontologie

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Parodontitis führt bei über 35-jährigen Patienten häufiger zum Zahnverlust als Karies. Ca.80 Prozent der Bevölkerung leiden unter Zahnfleischproblemen. Denn es handelt sich um eine chronische, bakterielle Erkrankung, die zum Verlust völlig gesunder Zähne führen kann. Diese Krankheit entwickelt sich meist unbemerkt: Zahnfleischbluten wird dabei als ein Signal für eine parodontale Erkrankung durch die meisten Patienten übersehen. Patienten mit einer Implantatversorgung können davon auch betroffen sein. („Periimplantitis“)

Wie wird die Parodontitis behandelt?

Unbehandelt kann die Zahnfleischerkrankung (Parondontitis) zum Zahnverlust führen. Die Behandlung der Parodontitis ist grundsätzlich eine systematische, das heißt Behandlung in 4 Schritten:

  • Nach einer ausführlichen Befundaufnahme, in der alle Taschentiefen gemessen werden, eliminiert man in der 2. Phase  die bakterielle Ursache.

  • In der anschließenden 3. Phase wird durch enge Behandlungsintervalle die Reinfektion verhindert.

  • Die 4.Phase hat das Ziel, das Ergebnis der Parodontalen Behandlung langfristig zu sichern.

Weitere Behandlungsschritte:

Bei sehr tiefen Knochentaschen können unter Umständen knochenaufbauende Maßnahmen (regenerationsfördernde Therapien) zum Einsatz kommen. Neuere Methoden der regenerationsfördernden Therapie basieren auf biologischen Faktoren. Dazu gehören Wachstums- und Differenzierungsfaktoren, aber auch so genannte Schmelzmatrixproteine, die die Anlagerung, das Wachstum und die Differenzierung von Zellen fördern, die für den Aufbau des Zahnhalteapparates entscheidend sind.  

Durch den Einsatz solcher Proteine wird die Entstehung  des Zahnhalteapparates imitiert. Diese werden in Gelform als regenerationsfördernde Substanz ( Emdogain) auf die Wurzeloberfläche aufgetragen und üben in den folgenden Wochen und Monaten eine regenerationsfördernden Effekt auf die umliegenden Strukturen aus. Auch diese Methode wird – je nach Defektsituation-  mit den anderen Verfahren, z.B. mit Knochenersatzmaterialien kombiniert.

Letztendlich können – wie bei der regenerativen Parodontitistherapie – auch bei der Abdeckung freiliegender Wurzeloberflächen biologische Faktoren zum Einsatz kommen (Emdogain). Verschiebelappenplastiken in Kombination mit Schmelzmatrixproteinen begünstigen das Ergebnis der Wurzeloberflächen und beschleunigen die Wundheilung.